NEAR Konto – Express Leitfaden

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Einführung in das NEAR-Konto

  1. NEAR verwendet Kontokennungen, die für Menschen lesbar sind, im Format name.near. Zum Beispiel: maria.near oder jane.near.
  2. Das NEAR-Kontosystem ähnelt dem Website-Domainsystem in dem Sinne, dass ein Konto so viele Unterkonten wie nötig erstellen kann. Zum Beispiel kann ein Konto mit dem Namen maria.near ein Konto wie sub.maria.near erstellen, und dieses wiederum kann die Konten first.sub.masha.near, second.sub.maria.near und so weiter erstellen.
  3. NEAR Wallet (https://wallet.near.org/) (NEAR-Protokoll-Wallet), NEAR Faucet (https://faucet.paras.id/) (ein Faucet für Ethereum и Metamask-Nutzer) oder near-cli (https://github.com/near/near-cli) (Kommandozeilen-Schnittstelle, die Funktionen für die NEAR-Integration liefert) können alle verwendet werden, um ein Konto zu erstellen.
  4. In NEAR können Sie ein Konto erstellen und es mit Hilfe des https://nearnames.com Dienstes an einen Freund oder Abonnenten als Geschenk senden.
  5. Sie können die Kontoinformationen sowohl im NEAR Explorer (https://explorer.near.org/) als auch in der NEAR Wallet überprüfen.
  6. Neben sichtbaren Konten (Typ name.near) unterstützt das NEAR-Ökosystem auch die Erstellung von unsichtbaren Konten mit Hilfe von near-cli (sie sehen ähnlich aus wie Bitcoin- und Ethereum-Adressen). Eine detaillierte englische Anleitung finden Sie hier.
  7. Jedes Konto im System kann nur 1 Smart-Contract haben. Für Anwendungen, bei denen der Benutzer mehrere Smart Contracts verwenden muss, können untergeordnete Konten verwendet werden.  Zum Beispiel contract_1.maria.near, contract_2.maria.near, etc.
  8. Im NEAR-Ökosystem gibt es Entwicklerkonten (https://docs.near.org/docs/concepts/account#dev-accounts). Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie zum Testen und Debuggen von Smart Contracts gedacht sind.

NEAR ACCOUNT – Schlüssel

    1. NEAR basiert wie die meisten anderen Blockchains auf Kryptographie mit einem offenen Schlüssel. Sie stützt sich auf Schlüsselpaare, die jeweils aus einem offenen Schlüssel (öffentlicher Schlüssel oder „public-key“) und einem geschlossenen Schlüssel (privater Schlüssel oder „private-key“) bestehen.
    2. NEAR verwendet den offenen Schlüssel zur Identifizierung und den geschlossenen Schlüssel zum Signieren von Transaktionen (Bestätigung der Kontoinhaberschaft bei der Transaktionserstellung).
    3. In NEAR gibt es 3 Arten von Schlüsseln. Zugriffsschlüssel dienen zum Signieren von Transaktionen über das Konto, Validierungsschlüssel ermöglichen Operationen im Zusammenhang mit der Netzwerkvalidierung, Knotenschlüssel (Netzwerkknoten) ermöglichen die Kommunikation auf niedriger Ebene zwischen den Knoten im Netzwerk.
    4. Schlüssel können in 3 verschiedenen Speichern abgelegt werden. InMemoryKeyStore – Speicherplatz, der für temporäre Szenarien verwendet wird. BrowserLocalStorageKeyStore – unverschlüsselter lokaler Browser-Speicher, der für die Arbeit mit Anwendungen im Browser verwendet wird. UnencryptedFileSystemKeyStore – unverschlüsselter Speicher im Dateisystem, wird bei der Arbeit mit near-cli verwendet.
    5. Ein Konto kann mehrere Zugangsschlüssel oder keinen haben.
    6. Schlüssel können verschiedene Zugriffsstufen haben – FullAccess (Vollzugriff) oder FunctionCall (nur die Möglichkeit, Vertragsmethoden aufzurufen).
    7. Alle Schlüssel sind innerhalb eines Kontos eindeutig, aber der öffentliche Schlüssel kann verschiedenen Konten mit unterschiedlichen Zugriffsstufen zugewiesen werden. Die Zugriffsstufe bestimmt, welche Aktionen im Konto mit diesem Schlüssel durchgeführt werden können.
    8. Für die Zugriffsstufe FullAccess sind alle 8 Arten von Aktionen verfügbar: CreateAccountAction (Erstellen eines Kontos), DeployContractAction (Bereitstellen eines Vertrags), FunctionCallAction (Aufrufen von Vertragsmethoden), TransferAction (Senden von Token an ein anderes Konto), StakeAction (Einsetzen von Token), AddKeyAction (Hinzufügen eines Schlüssels zu einem Konto), DeleteKeyAction (Löschen eines Kontoschlüssels), DeleteAccountAction (Löschen eines Kontos).
    9. Für die Zugriffsstufe FunctionCall steht nur die FunctionCallAction zur Verfügung (Aufruf von Vertragsmethoden). Außerdem können Sie für einen solchen Schlüssel angeben, welche Vertragsmethoden er aufrufen kann.
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